Während des Kalten Krieges unterstützten die USA in vielen Ländern Lateinamerikas rechte Militärs, Geheimdienste und autoritäre Regierungen im Kampf gegen linke Bewegungen und soziale Reformen. Demokratisch gewählte Politiker wurden gestürzt, Oppositionelle verfolgt und zehntausende Menschen verschleppt, gefoltert oder ermordet. Viele dieser Eingriffe liefen direkt oder indirekt über die CIA. Die Folgen prägen zahlreiche Staaten Lateinamerikas bis heute.
Guatemala 1954
1951 wählten die Guatemaltekinnen ein neues Oberhaupt. Ihre Wahl fiel auf Jacobo Arbenz Guzmán. Der Vorsitzende der „Revolutionären Partei Guatemala“, der mit knapp zwei Dritteln der Stimmen gewann, versprach den Menschen ein besseres Leben. Zu dieser Zeit befand sich ein Großteil der guatemaltekischen Wirtschaft und Fläche in der Hand eines einzigen Großkonzerns: der United Fruit Company. Was in Guatemala begann, wurde später zu einem Musterfall für die CIA in Lateinamerika.
Arbenz und seine Regierung hatten große Pläne. Das Land sollte aus seinem fast feudalen Zustand geholt werden. 1951 verabschiedete die Regierung das „Dekret 900“, eine Landreform, die rund 600.000 Hektar Land von Großgrundbesitzern enteignen und an guatemaltekische Familien zurückgeben sollte. Ein Vorhaben, das bei der United Fruit Company für viel Unmut sorgte, besaß doch den größten Anteil dieser Flächen.
Infobox: United Fruit Company
Die United Fruit Company (heute Chiquita) und ihre Konkurrenten Standard Fruit (heute Dole) befanden sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts in einem Konkurrenzkampf um die Vorherrschaft in Zentralamerika. United Fruit besaß 1951 rund 220.000 Hektar Land in Guatemala. Zusätzlich gehörten dem amerikanischen Konzern auch das Bahnnetz und die wichtigsten Häfen. Der Einfluss des Agrarriesen war so groß, dass Historiker diesen als „Staat im Staat“ bezeichneten, mit großem Einfluss auf Innen- sowie Außenpolitik.
Lobbyist als CIA-Direktor
Der damalige Direktor der CIA, Allen Welsh Dulles, arbeitete damals nebenbei auch als Lobbyist für United Fruit. Auch sein Bruder, der spätere US-Außenminister John Foster Dulles, war für den Konzern tätig. Gemeinsam wurden sie bei US-Präsident Eisenhower vorstellig. Sie verkauften dem brennenden Antikommunisten Eisenhower die Intervention als „Kampf gegen den Kommunismus“ und als Einhaltung der „Monroe-Doktrin“. Eisenhower beauftragte die CIA, in Guatemala aktiv zu werden und einen Regimewechsel herbeizuführen.
Die CIA unterstützte daraufhin einen guatemaltekischen General, Castillo de Armas. Dieser wurde mit Geld, Waffen und Know-how versorgt. 1954 traten er und seine Rebellen über die Grenze nach Guatemala. Es folgte ein kurzer Bürgerkrieg. Als Arbenz realisierte, dass er seine Position nicht halten konnte, ohne ein Blutbad zu riskieren, dankte er ab und floh nach Mexiko-Stadt, wo er 1971 starb.
Auch Castillo de Armas regierte nicht lange. Er wurde kurz nach seinem Amtsantritt ermordet. Auf ihn folgte eine Reihe kurzlebiger Diktatoren, die Guatemala in einen jahrzehntelangen Bürgerkrieg stürzten. In Summe starben bis zum Ende der Feindseligkeiten 1996 rund 200.000 Guatemaltekinnen.
US-Intervention in Kuba: 1961/1962
Am Neujahrstag 1959 übernahmen kommunistische Rebellen unter der Führung Fidel Castros und Che Guevaras die Macht in Kuba. Sechs Jahre lang hatten sie einen Guerillakrieg gegen den autoritären Machthaber Kubas, Fulgencio Batista, geführt. Die Machtübernahme der Kommunisten vor der US-amerikanischen Küste ließ in den USA die Alarmglocken läuten. Die Sorge war, dass Kuba als Verbündeter Moskaus sowjetische Raketen auf der Insel stationieren könnte.
Die US-Regierung entschloss sich, in dem Inselstaat zu intervenieren. Nach der Machtübernahme Castros waren tausende Kubanerinnen und Kubaner in die USA geflohen. Diese wurden von der US-Regierung bewaffnet, um in ihrem Namen die Insel zurück unter ein proamerikanisches Regime zu bringen. Im April 1961, zwei Jahre nach der Revolution, starteten die USA die Invasion in der kubanischen „Schweinebucht“. Was folgte, war ein Desaster für die von den Amerikanern finanzierten Kubaner: 114 Tote, 360 Verletzte und rund 1200 Kämpfer wurden gefangen genommen.
Ein Jahr später spitzte sich die Lage rund um Kuba weiter zu. Während der sogenannten „Kubakrise“, verhängten die USA eine Blockade über die Insel und hinderten Schiffe daran, die Häfen der Karibikinsel anzulaufen. Zuvor hatten die Vereinigten Staaten Vorrichtungen zur befürchteten Stationierung sowjetischer Raketen entdeckt. Es kam zum Stand-off rund um die Insel. Haarscharf schlitterte die Welt an einem Atomkrieg vorbei, als ein sowjetisches U-Boot Funkkontakt zur Basis verlor, im Glauben, der Krieg hätte bereits begonnen. Am Ende lenkte der sowjetische Präsident Chruschtschow ein: Man würde keine Raketen auf Kuba stationieren, wenn die USA vereinbaren würden, keine weitere Invasion Kubas zu versuchen, sowie ihre eigenen Raketen aus der Türkei abzuziehen.
Ein blutiger Bürgerkrieg in El Salvador
El Salvador zeigt eine andere Seite der CIA in Lateinamerika: keinen schnellen Putsch, sondern jahrelange Unterstützung für einen Sicherheitsapparat, der das Land in einen brutalen Bürgerkrieg trieb. Ende der 70er Jahre herrschte politisches Chaos in El Salvador. Das Land war tief gespalten zwischen der militärisch geführten Regierung und marxistisch orientierten Guerillagruppen. Zuvor war bei der Wahl von 1972, die von massivem Wahlbetrug geprägt war, der Militär Kandidat Arturo Armando Molina an die Macht gekommen. Schon seit Jahren führten linke Guerillagruppen Anschläge gegen die autoritäre Regierung durch.
1979 kam es zu einem Putsch in der Hauptstadt San Salvador. Die „Militärische Jugendbewegung“ stürmte den Präsidentenpalast, übernahm blutlos die Macht und schuf eine neue Militärdiktatur. Die darauf folgenden Aufstände wurden gewaltsam niedergeschlagen. Die USA begrüßten den Regimewechsel. Schon seit den 60er-Jahren hatte sie im Geheimen paramilitärische Kräfte zum Kampf gegen den Kommunismus ausgebildet.
Auf dem Coup und der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste dagegen entbrannte ein Bürgerkrieg in dem Land an der Pazifikküste. Die Militärregierung setzte „Todesschwadronen“ ein, die das Ziel hatten, möglichst viele vermeintliche Kommunisten zu finden und zu ermorden. Linke Guerillagruppen setzten ihrerseits auf Terror-Taktiken wie „Hit-and-Run”-Angriffe.
Die USA unterstützten während des gesamten Konflikts die Militärregierung El Salvadors, die Sowjets und Kuba die Widerstandskämpfer. Keine der beiden Großmächte entsandten Truppen in das Land, jedoch Unmengen an Waffen und Militärausrüstung. Der Bürgerkrieg endete 1992 mit dem Chapultepec-Friedensvertrag. Laut UN starben in den Jahrzehnten des Krieges rund 75.000 Menschen. Rund 8000 waren in den Kämpfen „verschwunden“.
Der Schattenkrieg der USA gegen die Sandinisten in Nicaragua
Schon seit den 60er-Jahren herrschte Bürgerkrieg in Nicaragua. Die marxistisch orientierten Sandinisten kämpften gegen das Somoza-Regime und rechte Paramilitärs, die „Contras“. 1979 gelang es den Sandinistas, fast das gesamte Land mit Ausnahme der Hauptstadt Managua zu kontrollieren. Der letzte Somoza-Diktator trat zurück und nach einer kurzen Zwischenpräsidentschaft kam Daniel Ortega, der Anführer der Sandinistas, an die Macht. Der Konflikt eskalierte wieder, als die Sandinistas die Wahl 1984 mit 67 Prozent der Stimmen gewannen.
Nicaragua wurde so zu einem zentralen Schauplatz der CIA in Lateinamerika. Denn die USA finanzierten die Contras und lieferten Waffen und Ausbilder. Die Contras befehligten selbst befehligten „Todesschwadronen“, die Kommunisten aufspüren und ermorden sollten. Diese Unterstützung wurde in Washington zunehmend zum politischen Problem. Denn der Krieg gegen die Sandinisten wurde nicht offen geführt, sondern über verdeckte Finanzierung, Waffenlieferungen und Geheimdienststrukturen organisiert.
Als Berichte über die Gewalt der Contras und die Rolle der USA öffentlich wurden, schaltete sich der US-Kongress ein und begrenzte die weitere Unterstützung. Doch Präsident Reagan wollte sich davon nicht aufhalten lassen. Teile seiner Regierung suchten nach Wegen, um die Beschränkungen zu umgehen. Über geheime Waffenverkäufe an den Iran sollte Geld beschafft werden, das anschließend an die Contras floss.
1987 flog dieser Schmuggel jedoch auf. Die Umgehung des Kongresses stellte einen Fall von Hochverrat dar. Oliver North hielt in der „Iran-Contra Affäre“ seinen Kopf dafür hin, Reagan und Bush Sr. blieben im Amt. Der Bürgerkrieg in Nicaragua tobte weiter. 1990 verlor Daniel Ortega die Präsidentschaftswahl und dankte ab. Der Bürgerkrieg endete. Der Konflikt hatte in den 28 Jahren, die er angedauert hatte, zwischen 42.000 und 78.000 Todesopfer gefordert. Der Konflikt wurde damit zu einem Symbol für eine der verheerendsten Interventionen der CIA in Lateinamerika, mit Folgen, die Nicaragua bis heute prägen.
Grenada 1983: Als die USA in die Karibik einmarschierten
Zu Beginn der 80er-Jahre kam es innerhalb der Regierung Grenadas zum Machtkampf. Die kleine Karibikinsel war 1974 vom Vereinigten Königreich unabhängig geworden. 1979 übernahm die „New JEWEL“-Bewegung die Macht und errichtete unter Maurice Bishop eine marxistisch orientierte Regierung. Grenada vernetzte sich mit Kuba und Staaten des Warschauer Pakts. Für Washington wurde die Insel damit Teil jenes antikommunistischen Kampfes, für den die CIA in Lateinamerika immer wieder Regierungen destabilisiert, rechte Kräfte unterstützt und verdeckte Operationen organisiert hatte.
1983 kam es zum Putsch innerhalb der Regierung Grenadas. Maurice Bishop wurde zuerst unter Hausarrest gestellt und dann erschossen. Ein Militärrat wurde gegründet, unter Aufsicht von Hudson Austin. Doch die Unruhen nahmen kein Ende. Die Vereinigten Staaten, gemeinsam mit einer Gruppe von karibischen Friedenstruppen, planten eine Invasion der Insel, um den Frieden wiederherzustellen. Am 25. Oktober 1983 war es so weit. US-Fallschirmjäger und Marines landeten am einzigen Flughafen von Grenada. Innerhalb von nur acht Tagen fiel die Insel vollkommen in US-Hände.
Die Operation „Urgent Fury“ zog massive Kritik seitens der UNO nach sich. Viele bezeichnen die Invasion von 1983 als Bruch des internationalen Völkerrechts. Historiker hegen außerdem Zweifel an der Rechtfertigung der Invasion: Nur zwei Tage vor dem Einmarsch der US-Streitkräfte waren in Beirut 241 US-Soldaten bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen. Mit Hinblick auf die Wahl 1984 argumentieren manche Historiker, man wollte mit der Invasion den Fokus weg von der Blamage im Libanon und hin zu dem US-„Erfolg“ in Grenada lenken.
Panama 1989/90: Wie aus CIA-Partner Noriega ein Feind Washingtons wurde
Bis in die 80er-Jahre herrschten halbwegs stabile Verhältnisse in Panama. Doch ein ambitionierter Militäroffizier und Strippenzieher, Manuel Noriega, zog viele Fäden im Hintergrund der panamaischen Politik. Von 1983 bis 1989 hatte er de facto die absolute Macht im Land, auch wenn er zu keinem Zeitpunkt als Präsident regierte.
Noriega hatte schon seit den 50er-Jahren mit den USA zusammengearbeitet und galt lange als verlässliche Schlüsselfigur für die Interessen der CIA in Lateinamerika. Auch Pablo Escobar, Anführer des berüchtigten Medellín-Kartells, zählte zu seinen Kontakten. Neben seiner Rolle in der Regierung war Noriega auch in Drogen- und Waffenschmuggel verwickelt
1986 veröffentlichte der US-Investigativ Journalist Seymour Hersh ein Gespräch zweier US-Politiker. Diese hatten die Vermutung geäußert, dass, wenn Noriega weg wäre, der Drogenschmuggel in die USA abnehmen würde. 1988 wurde Noriega offiziell in den USA wegen Drogenhandels, Erpressung und Geldwäsche angeklagt. Als Noriega die panamaische Präsidentschaftswahl 1989 annullieren ließ, eskalierte die Situation.
Als Ende 1989 die Verhandlungen zwischen Panama und den USA abbrachen, startete US-Präsident George H. W. Bush die Operation „Just Cause“ – auf Deutsch: „Gerechte Sache“. Die Invasion markierte einen offenen Bruch der Logik der CIA in Lateinamerika. Denn aus dem früheren Verbündeten Manuel Noriega war ein Gegner geworden. Innerhalb weniger Wochen fiel Panama unter US-Kontrolle.
Guillermo Endara, der die Wahl 1989 gewonnen hatte, wurde als Präsident eingesetzt. Während die militärischen Verluste beider Seiten auf rund 350 Tote geschätzt werden, gehen die Angaben zu zivilen Opfern deutlich auseinander. Die USA nannten 202 zivile Todesopfer, die Vereinten Nationen rund 500 und die zentralamerikanische Menschenrechtsorganisation CODEHUCA zwischen 2.000 und 3.000. Noriega wurde in den USA verurteilt und starb 2017.
Infobox: Die USA und der Panamakanal
Panama war seit der Eröffnung des Panamakanals 1914 von großem Interesse für die US-Außenpolitik. Der Kanal stellt bis heute die einzige Möglichkeit dar, Waren und Flotten vom Atlantik in den Pazifik zu überstellen und umgekehrt, ohne dabei um ganz Südamerika zu fahren. Bereits in der Planungsphase des Kanals und vor der Unabhängigkeit Panamas von Kolumbien 1903 hatten sich daher die Vereinigten Staaten das Besitzrecht an der wichtigen Handelsstraße gesichert. Zusätzlich wurde im „Hay-Bunau-Varilla-Vertrag“ auch ein Interventionsrecht der USA zum Schutz von Panama vereinbart.
Haiti 1994: Die Intervention, die einen gewählten Präsidenten zurückbrachte
1990 hielt Haiti ihre ersten demokratischen Wahlen ab. Zuvor war das Land über Jahrzehnte von der Duvalier Familie diktatorisch regiert worden. Als 1986 der letzte Duvalier unter Druck der USA abdankte, kam es zur Unruhe in dem kleinen Inselstaat. Die Wahl 1987 wurde nach Gewaltausbrüchen abgesagt, die Wahl 1988 war von Wahlbetrug geprägt. Insgesamt hatten nur vier Prozent der Bevölkerung ihre Stimmen abgegeben.
Auf die Wahl folgte ein Putsch. Noch im selben Jahr folgte auf den Putsch ein weiterer Putsch. 1990 leitete dann General Herard Abraham einen Demokratisierungsprozess ein und gab seine Macht ab. 1990 wählte Haiti seinen ersten demokratisch gewählten Präsidenten, Jean Bertrand Aristide.
Doch auch Aristide konnte sich nicht im Amt halten. Schon 1991 wurde er durch das Militär und General Raoul Cédras abgesetzt und ins Exil geschickt. Die USA und ihre Verbündeten wandten sich an die Vereinten Nationen. Im Juli 1994 autorisierte die UNO eine Intervention zum Schutz der Bevölkerung Haitis und zur Wiederherstellung demokratischer Institutionen.
Damit unterscheidet sich Haiti deutlich von vielen früheren Fällen der CIA in Lateinamerika. Denn nicht eine verdeckte Operation stand hier im Zentrum, sondern eine offiziell legitimierte Rückkehr zur gewählten Regierung.
Aus Invasion wird Friedensmission
Die USA begannen umgehend mit der Planung einer Landungsmission auf der Insel. Nach der gescheiterten US-Mission in Mogadischu 1993 wollte Washington eine weitere verlustreiche Operation vermeiden. Präsident Bill Clinton entsandte deshalb eine Delegation nach Haiti, die die Militärjunta noch vor Eintreffen der US-Truppen zur Aufgabe bewegen sollte.
Die US-Diplomaten unter Führung von Jimmy Carter trafen am 17. September, zwei Tage vor Beginn der Invasion, ein. Neben Ex-Präsident Carter waren auch der Senator Sam Nunn und Ex-General Colin Powell Teil der Delegation. Powell kannte General Cedras aus ihrer gemeinsamen Zeit an der „School of the Americas“ und konnte so zum Erfolg der riskanten Mission beitragen. Und tatsächlich: Wenige Stunden vor der Landung der ersten Truppen auf Haiti lenkte Cedras ein, die Invasion wurde zu einer Friedensmission und Präsident Aristide wieder eingesetzt.
Infobox: US-Okkupation von Haiti
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs stieg der Einfluss Deutschlands auf Haiti. Eine kleine Gruppe deutscher Siedler kontrollierte disproportional viel Macht über die Regierung der Insel. Im Dezember 1914 entwendeten US-Marines rund 500.000$ der haitianischen Nationalbank und verfrachten sie nach New York. 1915 versuchte der haitianische Präsident Vilburn Guillaume Sam, seine Macht zu festigen, und ließ 167 politische Gefangene hinrichten.
Daraufhin wurde er von einem Lynchmob gefangen und getötet. Die USA fürchteten eine antiamerikanische Regierung unter Rosalvo Bobo und die Intervention Deutschlands vor der amerikanischen Küste. Präsident Wilson entsandte daraufhin die US-Marines und nahm die Insel ein. Von 1915 bis 1934 war Haiti von den USA besetzt.









