Piercings, Zebra-Haare und ganz viel Talent: Alysa Liu sorgt im Eiskunstlauf nicht nur mit ihren Sprüngen für Aufmerksamkeit. Die US-Amerikanerin geht ihren eigenen Weg, feiert große Erfolge und zeigt, dass sie auch im Spitzensport ganz sie selbst bleiben kann. Für Schlagzeilen sorgte zuletzt auch ein virales Video, in dem Alysa Liu mit den Worten „Woke bitches“ auf Kritik in sozialen Medien reagierte – und damit eine hitzige Debatte über den Umgang junger Athlet:innen mit Öffentlichkeit, Selbstinszenierung und Haltung auslöste.
Authentisch und nahbar
Ein Grund, warum Liu so beliebt ist, liegt nicht nur in ihren sportlichen Leistungen. Viele Fans schätzen nämlich ihre offene und lockere Art. Im Gegensatz zu vielen Athletinnen im Spitzensport wirkt sie oft entspannt, humorvoll und wenig inszeniert.
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Interviews, Social-Media-Auftritte und öffentliche Auftritte zeigen sie häufig als sehr natürliche Persönlichkeit. Gerade jüngere Fans sehen darin eine Sportlerin, die authentisch wirkt und nicht nur auf Perfektion ausgerichtet ist.
Alysa Liu und ihr ungewöhnlicher Karriereweg
Auch ihre Karriere sorgte immer wieder für Aufmerksamkeit. So zog sich Alysa Liu, nachdem sie früh große Erfolge gefeiert hatte, überraschend 2022, mit nur 16 Jahren, vorübergehend vom Leistungssport zurück. Damals erklärte sie, dass sie nach vielen intensiven Trainingsjahren eine Pause brauche.
I lost a lot of my motivation. I was barely going to the rink, not doing off-ice [training]… I need to move on with my life
Viele Beobachter reagierten positiv auf diese Entscheidung. In einer Sportwelt, in der Athletinnen oft extremen Druck erleben, wurde ihre Offenheit über mentale Belastung von vielen Menschen respektiert.
Künstlerischer Stil auf dem Eis
Neben der Technik überzeugt Liu auch durch ihren Stil auf dem Eis. Dabei sind ihre Programme sehr lebendig und ausdrucksstark. Sie kombiniert sportliche Schwierigkeit mit einer lockeren, fast spielerischen Präsentation.
Gerade im Eiskunstlauf, in dem neben der Technik auch Ausdruck und Interpretation bewertet werden, kommt diese Mischung beim Publikum besonders gut an.
Sogar bei der Olympia-Gala zeigt Alysa Liu ihren modernen Musikgeschmack
Besonders auffällig war, dass sie bei einer Olympia-Gala zur Musik der britischen Sängerin PinkPantheress auftrat. Dass sie einen modernen Hyperpop-/UK-Garage-Track wählte, war für viele Fans ein erfrischender Kontrast zu den sonst häufig gespielten klassischen Stücken im Eiskunstlauf.
Genau solche Entscheidungen zeigen, warum Alysa Liu vielen als Vertreterin einer neuen Generation von Athletinnen gilt, die Sport und Popkultur stärker miteinander verbinden.







